Aktuelles

26.07.2016 - Landwirtschaftsminister Meyer informiert sich über das aniplus-Portal

Bild MInisterAm 26.07.2016 kamen die Förderer des aniplus-Projektes im Kreishaus Cloppenburg zusammen, um sich Eindrücke über das Informationsportal zu verschaffen. Insbesondere Landwirtschaftsminister Meyer zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem Projektfortschritt und lobte die Plattform. Diese habe für die Zukunft der Nutztierhaltung in der Region eine hohe Bedeutung und biete den Landwirten eine hilfreiche Unterstützung bei der Optimierung der Tiergesundheit. Er wies ebenso darauf hin, dass der Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft in den vergangenen anderthalb Jahren deutlich gesunken sei. Bei Mastschweinen etwa sei die Verabreichung der Medikamente um über 50% gesunken. Auch Uwe Bartels, der Vorsitzende des Agrar- und Ernährungsforums, hob das besondere Engagement der Region und der beteiligten Akteure hervor. Zufrieden mti dem Ergebnis zeigten sich auch die weiteren Förderer, die Metropolregion Nordwest sowie die Landwirtschaftskammer neben den Landkreisen Vechta und Cloppenburg. Dr. Maria Gellermann konstatierte abschließend: "Das Oldenburger Münsterland ist nicht nur eine Region mit großen Herausforderungen, sondern vielmehr eine Region der Lösungsansätze und Potenziale."

31.05.2016 - Bundesminister Schmidt ist jetzt gefordert

shutterstock 205350004Die gegenwärtigen Aktivitäten auf Bundesebene für Hilfen vom Marktgeschehen betroffener Milchbauern sind unzureichend, weil sie den entstandenen finanziellen Schaden nicht annähernd abdecken und die eigentlichen Herausforderungen nicht angehen.

„Es fehlt eine schlüssige Gesamtstrategie für eine Landwirtschaft, die gleichermaßen international wettbewerbsfähig und gesellschaftlich akzeptiert ist", erklärte der Vorsitzende des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland, Uwe Bartels. Die finanziellen Hilfen des Staates gleichen nur zum Teil die am Markt entgangenen Erlöse aus, während der selbe gleichzeitig aufgrund gesellschaftlichen Drucks durch Auflagen im Tierwohl -und Umweltbereich immense Investitionen bei den Landwirten auslöst, die der ums finanzielle Überleben kämpfende Landwirt nun obendrein zu schultern hat.

Hierauf und auf die immer wiederkehrenden Marktturbulenzen eines globalen Marktes eine stimmige und wirkungsvolle Antwort zu finden, das muss Politik und Gesellschaft jetzt gelingen, will man nicht von einer Krise in die nächste schlittern.

„Es ist höchste Zeit, dass alle Akteure sich von ihren jeweiligen extremen Positionen verabschieden und im Interesse einer zukunftsfähigen Agrar- und Ernährungswirtschaft auf die Gemeinsamkeiten besinnen. Die gesamte Wertschöpfungskette der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Deutschland ist ein hohes Gut, das gegenwärtig hochgradig gefährdet ist, wenn weiterhin tatenlos zugesehen wird, wie ein wichtiger Baustein - die Urproduktion – wegbricht", so Bartels. Isolierte Einzelmaßnahmen bringen nicht weiter. Vorschläge für eine nationale Strategie liegen allein schon durch das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates bei dem Agrarministerium vor. Es fehle, so Bartels, offenbar der Mut, konkret mit den Marktbeteiligten und den Ländern über ihren jeweilig zu erbringenden Beitrag zu verhandeln.

14.03.2016 - AEF blickt auf 10-jährige Erfolgsgeschichte zurück

DSC 0404 Foto Vorstand

Auf das zehnjährige und erfolgreiche Bestehen des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland (kurz: AEF) blickte der Vorsitzende und ehemalige Landwirtschaftsminister Uwe Bartels im Rahmen der gestrigen AEF-Mitgliederversammlung zurück. Rund 120 Zuhörer fanden sich im Kreishaus Cloppenburg zusammen. Im Anschluss zog Prof. Dr. Eberhard Haunhorst, Präsident des Nds. Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (kurz: LAVES), Zwischenbilanz zur 16. Novellierung des Arzneimittel-gesetzes in der Tierhaltung.

Mit der Idee, der regionalen Agrar- und Ernährungswirtschaft eine starke Stimme zu geben, sei vor beinahe genau 10 Jahren das AEF gegründet worden. Bartels würdigte in seiner Rede das Engagement aller damaligen Gründungsmitglieder. Das AEF werde heute von seinen Gesprächspartnern auf der politischen und verbandspolitischen Ebene als seriöser und konstruktiver Partner wahrgenommen. Es arbeite aktiv mit in allen wichtigen Schaltstellen und könne so Lösungsansätze für bestehende Herausforderungen einbringen. „Wir wollen Veränderungsbereitschaft zeigen, wo Handlungsbedarf ist und uns nicht verstellen. Dazu sind wir dialogbereit mit Regierenden, NGOs und Gesellschaft", so die zentrale Aussage Bartels'. Dabei dankte der Vorsitzende auch den Mitgliedsunternehmen für deren herausragende Mitwirkung an den bestehenden Herausforderungen. Nur durch deren kreativen und gestalterischen Sachverstand sei das AEF in der Lage, Alternativideen und Projekte zielführend zu konzipieren und an entsprechender Stelle einzubringen.

In einer kürzlichen Strategiesitzung seien gemeinsam mit dem Vorstand neue Handlungsfelder für das AEF definiert worden. Dabei richte sich das Augenmerk neben den bestehenden Themen Tierwohl, Tiergesundheit, Nährstoffproblematik und Zukunftsstrategien für die Branche, künftig auch auf die Aspekte Marktmacht des LEH, Pflanzenproduktion und Imageverbesserung.

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09.03.2016 - Prof. Haunhorst spricht auf AEF-Mitgliederversammlung

Zu seiner diesjährigen Mitgliederversammlung lädt das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland am 14. März 2016 um 16:30 Uhr seine Mitgliedsunternehmen und Förderer in das Kreishaus Cloppenburg ein.

Im Anschluss daran wird um 17:30 Uhr Prof. Dr. Eberhard Haunhorst, der Präsident des Nds. Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (kurz: LAVES), über das Thema

» Zwei Jahre nach der 16. AMG-Novelle - eine Zwischenbilanz für Niedersachsen «

referieren.

Mit der 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes hat es umfangreiche Neuregelungen mit dem Ziel gegeben, den Arzneimitteleinsatz in der Tierhaltung zu erfassen und auf ein unumgängliches Maß zu begrenzen. Prof. Haunhorst wird im Rahmen seines Vortrages auf die nun vorliegenden Ergebnisse und Erkenntnisse eingehen. Das Agrar- und Ernährungsforum hat bereits im Rahmen seines Expertenkreises „Tiergesundheit" das laufende Projekt „aniplus – Implementierung einer
Informationsplattform zur Optimierung der Tiergesundheit in der Metropolregion Nordwest" initiiert.

Anmeldungen für AEF-Mitglieder nimmt die AEF-Geschäftsstelle unter 04441.85389-10 (Ruth Overberg) oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

Kontakt:

Agrar- und Ernährungsforum
Oldenburger Münsterland e.V.
Driverstraße 18 ▪ 49377 Vechta
Tel. 04441.85389-10, Fax. 04441.85389-20
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.aef-om.de
Vorsitzender: Uwe Bartels Min.a.D.
Büroleitung: Ruth Overberg

22.02.2016 - Neue Kooperation für nachhaltige Agrarwirtschaft

Website TransformationsforschungGemeinsamer Verbund gibt Impulse für zukunftsfähige Entwicklung in agrarischen Intensivregionen

Fünf Hochschulen arbeiten zukünftig in einem Kooperationsverbund mit Akteuren aus der Wirtschaft sowie Vertretern von Tier- und Naturschutzverbänden zusammen, um gemeinsam eine zukunftsfähige Entwicklung der Agrar- und Ernährungswirtschaft im Nordwesten Niedersachsens zu fördern.

„Ziel ist es, ökonomische Belange mit Anforderungen des Umwelt-, Tier- und Naturschutzes bestmöglich in Einklang zu bringen. Die Wissenschaft erarbeitet dafür neue Handlungsansätze. Das Besondere dieser Kooperation ist der interdisziplinäre Ansatz, um gemeinsam nachhaltige Wandlungsprozesse zu gestalten", sagte Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, auf der heutigen Pressekonferenz in Hannover.

Mit der „Kooperation zur Transformationswissenschaft für die agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens" wird die Forschung in den Gebieten der Agrar- und Ernährungswirtschaft intensiviert. Zudem werden praxisrelevante Fragestellungen im gemeinsamen Dialog bearbeitet sowie der Wissens- und Technologietransfer ausgebaut. Die beteiligten Hochschulen kooperieren im Bereich des wissenschaftlichen Nachwuchses und entwickeln gemeinsame Angebote in Studium und Lehre sowie in der Weiterbildung.

Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer betonte die Bedeutung der Kooperation für das Gelingen der sanften Agrarwende: „Es ist mittlerweile unstrittig, dass wir gerade in den Intensiv-Regionen zu konkreten Veränderungen kommen müssen. So zeigt der jüngste Nährstoffbericht den anhaltenden Düngerüberschuss und die daraus resultierende Nitratbelastung des Grundwassers in der Region. Aber auch in der Frage des zu hohen Antibiotika-Einsatzes und des Tierwohls muss die Region Nordwest Modellcharakter bekommen, um zu zeigen, dass Veränderungen hin zu mehr Nachhaltigkeit machbar sind. Ich freue mich, dass Forschung und Lehre dazu beitragen."

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