Aktuelles

14.05.2018 - Einladung zur Strategiekonferenz „Zukunft agrar Nordwest“

Bild1 websiteAm 01.09.2017 wurde die Koordinierungsstelle „Transformationswissenschaften in der agrarischen Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“ unter Leitung von Frau Dr. Grabkowsky an der Universität Vechta neu eingerichtet. Das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland ist dabei ein unverzichtbarer Wirtschaftspartner dieser Einrichtung.

Wir laden Sie daher als Mitveranstalter ein zur Strategiekonfererenz und gleichzeitig Auftaktveranstaltung des Verbundes unter dem Titel

           „Zukunft agrar Nordwest“
           am Donnerstag, 24. Mai 2018 um 09:30 Uhr
           in die Aula der Universität Vechta, Driverstraße 18 in 49377 Vechta.

ein. Der Auftakt soll alle Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Verbänden zusammenholen und Synergien, Kompetenzen und Perspektiven aufzeigen. Hier gelangen Sie zu dem detaillierten Programm.

Neben der Niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast, hat der Verbund weitere hochkarätige Experten für interessante Transformations-Impulse gewinnen konnten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer. Bitte melden Sie sich bis zum 18. Mai 2018 unter www.transformationsforschung-agrar.de an.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

03.05.2018 - Bartels: Trauriges Ergebnis der Agrarministerkonferenz

UB kleinZutiefst unbefriedigend sei das Ergebnis der Agrarministerkonferenz in Münster zum staatlichen Tierwohllabel. Nach Jahren der Diskussion um die Notwendigkeit und die Konzeption eines staatlichen Tierwohllabels verbreite die Ministerrunde den Eindruck von Unklarheit und Unentschlossenheit. Währenddessen setze der Lebensmitteleinzelhandel, wie Lidl und Netto, mit ihrer Haltungskennzeichnung Fakten.

Aber auch bei den wichtigen Akteuren in der Branche gebe es erfreulicherweise ein klares Bekenntnis zu einer Haltungs- und Herkunftskennzeichnung. Der Deutsche Bauernverband (DBV), der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und die Interessengemeinschaft der Schweinehalter (ISN) sowie NGOs sprächen sich eindeutig für ein verbindliches staatliches Tierwohllabel aus. „Weshalb die Politik bei dem freiwilligen Tierwohllabel bleibt, ist mir angesichts der breiten Ablehnungsfront und deren überzeugender Argumente nicht nachvollziehbar“, so der Vorsitzende des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland, Uwe Bartels.

Das freiwillige Tierwohllabel sei nur ein weiteres Label in der Reihe vieler und führe zu einer weiteren Verdrängung von deutschen Fleischprodukten aus dem Bereich Großverbraucher/Gastronomie und ebenfalls zu einer Verdrängung aus dem Lebensmitteleinzelhandel. Dringend erforderlich sei ein für alle Vermarktungswege verpflichtendes Tierwohllabel. Ohne Verpflichtung würde der Großverbraucher- bzw. Restaurantmarkt - als nicht durch Kennzeichnung geprägten Absatzmarkt - für deutsche Fleischprodukte mit höherer Tierwohlqualität unerreichbar sein und mit ausländischen Produkten mit der Zeit bis zu 70% beliefert werden. Dies hätte entsprechende negative Auswirkungen für die deutschen Landwirte und Vermarkter.

Bartels erhofft sich einen raschen Kurswechsel weg von der Freiwilligkeit eines Tierwohllabels hin zu einer verbindlichen Haltungs- und Herkunftskennzeichnung. Einhergehend müsse eine Regelung beschlossen werden, die die finanziellen Mehrleistungen der Tierhalter vollständig und gesichert erstatte. Dies könne mit dem Instrument einer Fleischabgabe gesichert werden. Hierzu gebe es mittlerweile zunehmend mehr Zustimmung aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, so Bartels.

 

24.04.2018 - AEF-Mitglieder diskutieren über die neue Datenschutzregel

IMG 4550 websiteAm 25. Mai 2018 wird die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, für alle Unternehmen verbindlich. Mit welchen Konsequenzen die Umsetzung der Verordnung verbunden ist, darüber referierte am 24.04.2018 der Rechtsexperte Prof. Klaus Gennen von der Kanzlei LLR Legerlotz Laschet und Partner mbB aus Köln vor den Mitgliedsunternehmen des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland bei der Firma Bröring GmbH & Co. KG in Dinklage.

AEF-Vorsitzender und ehemaliger niedersächsischer Landwirtschaftsminister bezeichnete in seinem Eingangsstatement die Region Oldenburger Münsterland als das Kraftzentrum der Agrar- und Ernährungswirtschaft, das sowohl das Potenzial hat, den digitalen Transformations-prozess aktiv und gewinnbringend mitzugestalten, als auch in hohem Maße negativ davon betroffen zu sein. „Wir wollen die Möglichkeiten und Chancen, die sich durch die Digitalisierung für das gesamte Cluster ergeben, pro-aktiv mitgestalten und Handlungsempfehlungen erarbeiten“, so Bartels.

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17.04.2018 - Digitale Transformation und Datenhoheit im Fokus

Um das Schwerpunktthema „Digitale Transformation und Datenhoheit“ zu beleuchten, lädt das Agrar- und Ernährungsforum am 24. April 2018 um 16:00 Uhr seine Mitgliedsunternehmen, Förderer und Freunde sowie alle Interessierten zu seiner nächsten Netzwerkveranstaltung in den Alten Bahnhof der Fa. Bröring GmbH & Co. KG nach Dinklage ein.

Dabei wird Prof. Klaus Gennen von der Kanzlei LLR Legerlotz Laschet und Partner mbB, aus Köln über das Thema „Datenhoheit“ referieren und damit den Fragen nachgehen, wem die erhobenen und wertvollen Daten gehören, ob die Nutzer, die sie generieren, dafür entschädigt werden und wie es sich mit dem Datenschutz verhält.

Anmeldungen dazu nimmt die AEF-Geschäftsstelle unter 04441.85389-10 (Ruth Overberg) oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

 

05.04.2018 - Ministerpräsident Weil lobt das AEF als verlässlichen Partner der Politik

 F3A8241 websiteMinisterpräsident Weil hat es sich bei seinem Besuch im Oldenburger Münsterland am 05.04.2018 nicht nehmen lassen, im Rahmen der Mitglieder- versammlung des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland (AEF) ein spontanes Grußwort an die rund 160 Vertreter der Branche bei der Big Dutchman AG in Vechta zu richten. Er blickte zurück auf fünf Jahre erfolgreiche und vertrauensbildende Zusammenarbeit mit dem AEF. Dieses werde, so seine Worte, bundes- und landesweit als Ideengeber für politische Rahmen-bedingungen sehr geschätzt. Diese Zusammenarbeit wolle die Landesregierung unbedingt fortsetzen.

In seinem Jahresbericht informierte der Vorsitzende und ehemalige Landwirtschaftsminister Uwe Bartels über die zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen des AEF, die nur aufgrund der Unterstützung aus den Reihen der Unternehmerschaft realisiert werden konnten. Er lobte insbesondere das nun abgeschlossene Projekt „aniplus-Informationsplattform zur Optimierung der Tiergesundheit im Oldenburger Münsterland“, welches 2014 als „Bottom-up“ aus der Region initiiert wurde und bundesweite Strahlkraft ausübt. Diese Plattform sei nun ein wichtiger Baustein für das Projektvorhaben der Landwirtschaftskammer Nds. und dem AEF als Partner für ein geplantes „Fachzentrum für nachhaltige Nutztierhaltung. Ebenso habe das AEF mit seinem veröffentlichten Aktionsplan den Anstoß für eine Nationale Nutztierstrategie auf Bundesebene gegeben. Er mahnte in diesem Zusammenhang die fehlende finanzielle Honorierung des Mehraufwandes für höhere Umwelt- und Tierwohlstandards an. Bis heute sei diese nicht gesichert und führe damit zu einer Beschleunigung des Strukturwandels innerhalb der Agrar- und Ernährungswirtschaft.
Er unterstrich in seinen Ausführungen die Zustimmung des AEF zu den 2017 veröffentlichten 10-Thesen der DLG; dazu zählen primär der Umgang mit Nährstoffüberschüssen, Artenrückgang, Klimawandel, Tierwohl, der Zukunftsfähigkeit der Nutztierhaltung sowie mit dem wichtigen Thema „Digitalisierung“. Das AEF habe dazu einen Expertenkreis ins Leben gerufen, der den dringenden Handlungsbedarf für die Agrar- und Ernährungswirtschaft bereits skizziert habe. Bislang, so Bartels, sei im niedersächsischen Koalitionsvertrag nur das Thema „Smart Farming“ verankert. Digitalisierung jedoch bedeute einen grundlegenden Wandel innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette und dürfe ganze Teilbereiche nicht ausklammern. Dieses Aktionsfeld werde flankierend von der Transformationsstelle „Agrar“ unter Leitung von Dr. Barbara Grabkowsky an der Universität Vechta bearbeitet. Vor dem Hintergrund des kürzlich veröffentlichten Nährstoffberichtes habe das AEF, so Bartels, gemeinsam mit betroffenen Akteuren, einen bundesweit beachteten Masterplan für eine nachhaltige Nährstoffkreislaufwirtschaft in Niedersachsen auf den Weg gebracht. 

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