Aktuelles

13.01.2016 - TTIP-Handelsabkommen im Fokus

Zu seiner ersten Netzwerkveranstaltung im Jahr 2016 lädt das Agrar- und Ernährungsforum am 25.01.2016 um 17:00 Uhr seine Mitgliedsunternehmen, Förderer und Freunde sowie alle Interessierten in das Kreishaus Vechta ein.

Als hochkarätiger Referent konnte Dr. Ullrich Weigl aus dem Generaldirektorat "Handel der EU-Kommission" und Mitglied des TTIP-Verhandlungsteams gewonnen werden. Er wird aus Inisderkreisen das brandaktuelle Thema

„TTIP – Was bedeutet das Handelsabkommen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft"

mit dem derzeitigen Verhandlungsstand darstellen und die Perspektiven mit Vertretern der Branche diskutieren. Das TTIP-Abkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership) führt nicht nur in der Bevölkerung, sondern mittlerweile auch seitens der Wirtschaft zu kontroversen Diskussionen und ausgeprägter Skepsis. Das AEF möchte mit dieser Veranstaltung konstruktiv das umstrittene Thema mit allen Beteiligten beleuchten und eventuelle Missverständnisse ausräumen.

Anmeldungen dazu nimmt die AEF-Geschäftsstelle unter 04441.85389-10 (Ruth Overberg) oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

01.12.2015 - AEF startet mit neuem Veranstaltungsformat

Im Rahmen von Kamingesprächen werden sich künftig in einem kleinen Kreis themenaffine Vertreter des AEF und der Wissenschaft treffen, um gemeinsam zentrale Zukunftsthemen der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu diskutieren.

Dazu findet am Donnerstag, 03.12.2015, das erste Treffen im alten Bahnhof in Dinklage unter dem Titel „Hat die Kostenführerschaft im globalen Markt für die Agrar- und Ernährungswirtschaft ausgedient? Liegt die Chance in einer Technologie- bzw. Qualitätsführerschaft?" statt.

Nach Impulsvorträgen der Wissenschaftler Prof. Dr. Achim Spiller von der Universität Göttingen und Dr. Claus Deblitz vom Thünen-Institut werden die beiden regionalen Wirtschaftsvertreter, Bernd Meerpohl und Paul-Heinz Wesjohann, ihre Sichtweisen und Perspektiven darstellen und anschließend mit den Teilnehmern diskutieren.

17.11.2015 - Experten des AEF bewerten wissenschaftliches Gutachten

DSC 0029Unverzügliche Absicherung der deutschen Tierwohlmaßnahmen auf europäischer Ebene, so die zentrale Aussage des AEF-Vorsitzenden und ehemaligen Landwirtschaftsministers Uwe Bartels. Ein Expertengremium des Agrar- und Ernährungsforums (AEF) unter Leitung von Dr. Hartmut Meyer (Moorgut Kartzfehn) hatte sich intensiv mit dem wissenschaftlichen Gutachten „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung" beschäftigt und konstruktiv wesentliche Kritikpunkte, aber vor allem Empfehlungen für die Politik auf Landes- und Bundesebene herausgearbeitet.

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05.11.2015 - Verbraucher kauft gemäß psychischer Verfassung

Bild1Wie kommen die Widersprüche am Markt und beim Kauf von Fleischprodukten zustande? Und warum setzen sich gelabelte Produkte, die einen höheren Tierschutz-Standard aufweisen, am Markt nicht konsequent durch? Zu diesen Fragestellungen nahm Dr. Johannes Simons von der Universität Bonn und Marktforschungsexperte für die Agrar-und Ernährungswirtschaft am 05.11.2015 vor ca. 85 Teilnehmern in der Volksbank Vechta Stellung. Eingeladen dazu hatte das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland.

In Richtung des Dauerbrenners „Tierwohl" gebe es derzeit, so der AEF-Vorsitzende und ehemalige niedersächsische Landwirtschaftsminister Uwe Bartels in seiner Eingangsrede, bundesweit einen Wettlauf an Maßnahmen und Ankündigungen von Seiten der Politik und vieler Verbände. Bereits vor einem Jahr hatte das AEF vor überschnellem Aktionismus gewarnt und konstatiert, dass sich die Branche bereits heute auf dem Weg eines nationalen Alleinganges befände. Die Folge seien eine Abwanderung der Produktion in andere Länder und die Beschleunigung des Strukturwandels. Vor diesem Hintergrund, so Bartels, seien eine gezielte Folgenabschätzung und eine dauerhafte Honorierung der Tierwohl-Maßnahmen erforderlich. Er stellte deutlich in Frage, ob diese Mehrleistungen über den Preis zu erzielen sind. Auf Empfehlung des AEF erarbeite die Landesregierung nunmehr einen „Masterplan zur nachhaltigen Nutztierhaltung". Daran mitarbeiten sollen alle relevanten Ministerien, Institutionen und Verbände.

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30.10.2015 -Landesregierung und AEF wollen Masterplan zur nachhaltigen Nutztierhaltung

Schweine liegen in BuchtGemeinsam haben sich der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer sowie eine Unternehmergruppe des Agrar- und Ernährungsforums (AEF) Oldenburger Münsterland unter Vorsitz des früheren Agrarministers Uwe Bartels darauf verständigt, einen Masterplan für nachhaltige Nutztierhaltung in Niedersachsen zu erarbeiten.

Immer wieder kommt es vor, dass notwendige Umbau- oder Neubaumaßnahmen behindert oder gar unmöglich gemacht werden. Grund sind in solchen Fällen nicht selten bau-, immissions-, förderrechtliche oder andere Vorschriften. Dies veranlasse die betroffenen Landwirte häufig zur Aufgabe ihres Vorhabens, sagte AEF-Vorsitzender Bartels zur Begründung seiner Forderung nach einem Masterplan für die nachhaltige Nutztierhaltung. Damit würden nicht nur die Tierwohlziele konterkariert, sondern auch wertvolle innovative Verbesserungen in der Tierhaltung zum Schaden der Wirtschaft nicht genutzt.

Ein entscheidendes Ziel des Masterplans soll es sein, mögliche auftretende Hemmnisse für diejenigen Landwirte abzubauen, die ihre Tierhaltung umstellen wollen, um das Tierwohl zu verbessern. „Innovative Tierställe dürfen nicht an unnützer Bürokratie scheitern", machte der niedersächsische Landwirtschaftsminister klar. „Wir müssen vielmehr den Weg frei machen für den Tierschutzplan Niedersachsen als Roadmap für Deutschland." Meyer ergänzte: „Mehr Tierschutz und weniger Hemmnisse, muss die Devise sein."

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