Aktuelles

18.06.2018 Alternative Haltungsformen: Umweltminister Olaf Lies zu Besuch im Offenstall für Schweine

Offenstall neu BebberVechta / Samern - Das Konzept der Offenstallhaltung bietet vielseitige Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich Tierwohl und Umweltschutz. Davon konnte sich der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies bei seinem Besuch auf dem Hof Bodenkamp in Samern am 18. Juni selbst überzeugen. Auch Vertreter der kommunalen Verwaltung, des Agrar + Ernährungsforums Oldenburger Münsterland (aef) und des Vereins zur Förderung der Of-fenstallhaltung von Schweinen begleiteten den Besuch. „Gute Haltungsbedin-gungen und die Beachtung unserer verbindlichen Umweltstandards sollten sich nicht ausschließen“; sagte Umweltminister Olaf Lies. „Jetzt gilt es zu prüfen, wie sich beide Zielsetzungen rechtlich vereinbaren lassen.“

Genehmigungshürden bei der Umsetzung alternativer Stallsysteme
Bei einem Offen- oder auch Außenklimastall ist der Stall an mindestens einer Seite komplett offen und in seinen Funktionsbereichen dem natürlichen Verhalten der Schweine angepasst. Auch wenn tiergerechte Haltungsformen dieser Art politisch gefordert werden und in der Öffentlichkeit große Akzeptanz erfahren, stoßen Landwirte bei der praktischen Umsetzung oft auf bürokratische und rechtliche Hürden. Insbesondere beim Bau- und Immissionsschutzrecht sorgt die aktuelle Genehmigungslage für Konflikte. Daher sprachen Landwirt Dr. Jens van Bebber, Gründungsmitglied im Offenstall-Verein, und Olaf Lies bei ihrem gemeinsamen Rundgang durch den Offenstall insbesondere über Verbesserungsmöglichkeiten dieser Rahmenbedingungen. Dies ist auch das Thema des interministeriellen Arbeitskreises (IMAK) der niedersächsischen Landesregierung, der seit zwei Jahren auf Wunsch des aef besteht und auch von der neuen Regierung fortgesetzt wird.

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15.06.2018 - „Perlen vor die Säue“ – Antworten des Oldenburger Münsterlandes auf die Herausforderungen der modernen Tierhaltung.

MikroalgenPressekonferenz am 15.06.2018 im Landgasthof Engelmannsbäke in Visbek

Unter dem Titel „Perlen vor die Säue – Innovatives Mikroalgen-Konzept“ hat am 15.06.2018 die nunmehr vierte „AGRIVIZION-Pressekonferenzreihe“ in Visbek stattgefunden. Initiiert wurde diese Pressekonferenz von dem Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF) unter Vorsitz des ehemaligen niedersächsischen Landwirtschaftsministers Uwe Bartels.

Mit der Veranstaltungsreihe „AGRIVIZION – Oldenburger Münsterland. Wir machen Zukunft“, die vom EU-Förderprogramm LEADER und dem Landkreis Vechta gefördert wird, hat das AEF die Bedeutung der gesamten Region als Innovationszentrum für eine nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft herausgestellt.
Bei dieser nunmehr letzten Pressekonferenz wurde ein Produktionssystem für die Phytopharmazie, ein Photobioreaktor, vorgestellt. Vom Unternehmer Rudolf Cordes aus Langförden entwickelt, werden aus Mikroalgen Substanze mit antibiotischer Wirkung hergestellt. Die Gefahr der Resistenzbildung durch den Einsatz herkömmlicher antimikrobiell wirksamer Medikamente ist wissenschaftlich bewiesen und stellt die Human- und die Veterinärmedizin vor hohen Herausforderungen. Zudem steht der Einsatz von Antibiotika in der intensiven Tierhaltung zunehmend in der Kritik. Gerade das Oldenburger Münsterland, eine Region mit bekanntlich intensiver Nutztierhaltung, ist gefordert für diese Herausforderungen nach alternativen Lösungen zu suchen.

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11.06.2018 - Perlen vor die Säue: AGRIVIZION-Pressekonferenz zur Vorstellung eines innovativen Mikroalgenkonzeptes

Perlen vor die SueUnter dem Titel „Perlen vor die Säue – Innovatives Mikroalgen-Konzept“ findet am 15.06.2018 die nunmehr vierte und letzte „AGRIVIZION-Pressekonferenz“ in Visbek statt. Initiiert wird diese Pressekonferenz von dem Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF) unter Vorsitz des ehemaligen niedersächsischen Landwirtschaftsministers Uwe Bartels.

Mit der Veranstaltungsreihe „AGRIVIZION – Oldenburger Münsterland. Wir machen Zukunft“ will das AEF die Bedeutung der gesamten Region als Innovationszentrum für eine nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft herausstellen.

Insbesondere der Einsatz von Antibiotika in der intensiven Tierhaltung steht in der Kritik. Die Gefahr der Resistenzbildung durch den Einsatz antimikrobiell wirksamer Medikamente ist wissenschaftlich beweisen und stellt die Human- und die Veterinärmedizin vor hohen Herausforderungen. Auch das Oldenburger Münsterland, eine Region mit bekanntlich intensiver Nutztierhaltung, ist bei auftretenden Krankheiten in ihren Tierbeständen auf wirksame Antibiotika angewiesen.

Das Unternehmen S2B GmbH hat für die Phytopharmazie ein einzigartiges und sicheres Produktionssystem entwickelt. Damit ist ein großer Schritt in Richtung Ersatz von heute noch teuer produzierter Antibiotika durch den Einsatz von Mikroalgen mit antibiotischer Wirkweise erfolgt.

Anhand dieses neu entwickelten Mikroalgen-Produktionssystems möchte das AEF exemplarisch eine innovative Lösung zur Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes in der modernen Tierhaltung vorstellen. Dazu sind interessierte Vertreter der Presse herzlich eingeladen am

                      Freitag, 15.06.2018 um 11:00 Uhr
                      im Landgasthof Engelmannsbäke, Engelmannsbäke 31 in 49429 Visbek

Prof. Dr. Ilka Axmann von der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf wird das Mikroalgen-konzept aus wissenschaftlicher Sicht beleuchten.

Gefördert wird diese Pressekonferenz-Reihe vom EU-Förderprogramm LEADER sowie dem Landkreis Vechta. Zielgruppe dieser Veranstaltungsreihe sind nationale Medienvertreter.

01.06.2018 - Tierschutz/Tierwohl - Tierschutzbeauftragte Silvia Breher MdB besucht Brand Qualitätsfleisch

Foto Brand

Am vergangenen Freitag (25. Mai) besuchte die Löninger CDU Bundestagsabgeordnete Silvia Breher das Unternehmen Brand Qualitätsfleisch in Lohne. Niko und Paul Brand führten die Tierschutzbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion durch ihr Unternehmen, damit sich die Abgeordnete ein detailliertes Bild über die tierschutzrelevanten Vorgänge bei der Schlachtung machen konnte. Das beinhaltete auch die Organbefunde und die risikoorientierte Fleischbeschau in der Praxis.

Auch die Haltungs- und Herkunftskennzeichnung wurde intensiv erörtert. Frau Breher sagte, dass der Gesetzentwurf für ein staatliches Tierwohllabel im Herbst vorgestellt werde und betonte, dass der erste Schritt zur Einführung die Freiwilligkeit darstelle. Die Bereitschaft sich zu beteiligen sei in der Branche vorhanden, das zeige Brancheninitiative Tierwohl bereits äußerst eindrucksvoll.

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25.05.2018 - Zukunft der Landwirtschaft ist wissensbasiert

24 05 2018 StrategiekonferenzAm 24.05.2018 fand an der Universität Vechta die „Strategiekonferenz: Zukunft agrar Nordwest“ statt. Mehr als 220 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung diskutierten Ziele und Wege zu einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft im Nordwesten Niedersachsens. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie der Wandel zu einer akzeptierten, umweltverträglichen und wirtschaftlich erfolgreichen Landwirtschaft in Niedersachsen gelingen kann. Einigkeit herrschte darüber, dass diese Transformation bzw. die Weiterentwicklung nur gemeinschaftlich zu bewältigen sei. Nur wenn Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiteten, könnten neue Verfahren, Produkte und Geschäftsmodelle ihre volle Kraft entfalten. Wissenschaftliche Erkenntnisse, belastbare Fakten und Unternehmergeist spielten dabei eine große Rolle. Eingeladen zur Konferenz hatte der Verbund „Transformationswissenschaft agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“, ein Verbund aus niedersächsischen Hochschulen und Wirtschaftseinrichtungen.

Modellcharakter auch auf europäischer Ebene
In ihrer Eröffnungsrede hob Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast die Bedeutung des Verbundes „Transformationswissenschaft für die agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“ hervor. Der Zusammenschluss aus Hochschulen, Wirtschaftseinrichtungen und der Zivilgesellschaft sei wichtig, da er einen organisatorischen Rahmen für entscheidende Zukunftsfragen einer erfolgreichen Agrar- und Ernährungswirtschaft biete. Und dies sei weit über die niedersächsischen Landesgrenzen hinaus relevant, so die Ministerin. Sie plane, das Thema verstärkt auf europäischer Ebene einzuspeisen. Barbara Otte-Kinast: „Der Verbund kann Modellcharakter für andere Regionen Europas mit ähnlichen Herausforderungen entwickeln. Eine verstärkte Zusammenarbeit und ein Austausch mit diesen Regionen können zusammen einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und ressourcenschonende europäische Landwirtschaft leisten.“

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