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„Vegetarismus – Veganismus – ein langfristiger Ernährungstrend?“

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Fristeten vegetarische und vegane Produkte jahrelang in den Regalen des Lebensmitteleinzelhandels ein Schattendasein, suchen deutsche Verbraucher heute zunehmend nach pflanzlichen Varianten für ihre Ernährung. Dies nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern insbesondere auch aus Aspekten der Nachhaltigkeit. „Diese Entwicklung betrifft in besonderem Maße die fleisch- und lebensmittelverarbeitenden Betriebe in Südoldenburg“, erklärte der Vorsitzende des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland (AEF), Uwe Bartels.

Ist dieser Trend zum Verzehr pflanzlicher bzw. Fleischersatz-Produkte ein Zeitgeistphänomen, das mit der Zeit abbaut, oder bleibt diese Nachfrage dauerhaft? Welche Produktions- und Kaufimpulse setzt diese Marktentwicklung und wie ordnen sich die Unternehmen selbst in diese Entwicklung ein?

Diese Fragen sollen auf Einladung des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland

am Mittwoch, 01. November 2017 um 17:00 Uhr im Gasthof Sextro, Oythe 21, 49377 Vechta,

von Branchenexperten beantwortet und diskutiert werden. Auch wollen wir einen Ausblick in die Zukunft unserer Ernährung werfen. Vertreter der Rügenwalder Mühle, der Wiesenhof-Gruppe, des Deutschen Institutes für Lebensmitteltechnik sowie des Vereins ProVEG sind als Referenten geladen. Moderiert wird diese Veranstaltung von Dietrich Holler, vox viridis.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldungen dazu – auch von Nichtmitgliedern - nimmt die Geschäftsstelle des AEF per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

Kontakt:
Agrar- und Ernährungsforum
Oldenburger Münsterland e.V.
Driverstraße 18 ▪ 49377 Vechta
Tel. 04441.85389-10, Fax. 04441.85389-20
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.aef-om.de
Vorsitzender: Uwe Bartels Min.a.D.
Büroleitung: Ruth Overberg

10.10.2017 - Afrikanische Schweinepest steht faktisch vor der Haustür

IMG 0321 - KopieWirtschaftliche Schäden für Südoldenburg wären verheerend.

Rund 120 Vertreter der Fleischbranche, der Landwirtschaft und Veterinärmedizin fanden auf Einladung des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland (AEF) am 10.10.2017 im Kreishaus Cloppenburg zusammen, um sich über die Folgen einen Seucheneintritts der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu informieren. Vertreter des Friedrich-Loeffler-Institutes, des LAVES, des Landkreises Cloppenburg sowie der Gesellschaft für Seuchenvorsorge (GESEVO) diskutierten, wie die Seuche ferngehalten werden kann.

Landrat Johann Wimberg dankte in seinen Begrüßungsworten dem AEF, dass es sich diesem sensiblen Thema stelle. Die Region dürfe die Augen vor dem Risiko eines Seucheneintritts nicht verschließen, da die wirtschaftlichen Folgen für die gesamte Branche verheerend seien.

Auch Uwe Bartels, Vorsitzender des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland und Exminister, machte deutlich, dass Deutschland vor einem hohen Einschleppungsrisiko der Afrikanischen Schweinepest stehe. Noch vor Augen hatte Bartels den Ausbruch der Klassischen Schweinepest im Jahre 1993. Diese hatte bereits volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe ausgelöst. Die Folgen eines ASP-Ausbruches im Oldenburger Münsterland wären noch gravierender. Bartels unterstrich auch die Erfahrungen, die die Region mit der Seuchen-bekämpfung vorweise. Er forderte alle Beteiligten auf, jedwedes Risiko einer Einschleppung zu minimieren.

Die Virologin des Friedrich-Loeffler-Institutes, Dr. Sandra Blome, beschrieb das Virus als hochkomplex Die Anzeichen der Erkrankung sind nur durch labordiagnostische Methoden von anderen Infektionen zu unterscheiden. Für die Bekämpfung stehen – in Ermangelung eines Impfstoffes – nur drastische veterinärhygienische Maßnahmen zur Verfügung. Bei mehr als 90% der infizierten Schweine führe das Virus zum Tod. Die Seuche grassiere sowohl bei Wildschweinen als auch in Schweine haltenden Betrieben. Ein Impfstoff, der das Virus eindämme, sei vermutlich auch innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahre nicht verfügbar. Als Grund nannte sie u.a. die fehlende Grundlagenforschung. Diese stecke leider noch immer in den Kinderschuhen.

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21.09.2017 - Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch


Fotolia 72373037 SAEF lädt am 10.10.2017 zur Informationsveranstaltung ein

„Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt näher an Deutschland heran und ist faktisch kaum mehr aufzuhalten. Die Situation ist mehr als besorgniserregend“. Dies erklärte der Vorsitzende des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland (AEF), Uwe Bartels.

Die Länder Polen und Tschechien bekommen die Seuche nicht in den Griff. Die Seuche ist zwar für Menschen ungefährlich, für infizierte Schweine jedoch endet sie tödlich. Bestände in betroffen-en Gebieten müssten vorsorglich getötet werden. Der Schweinemarkt käme zum Erliegen. Zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe würden zur Aufgabe gezwungen. Auch Schlachtbetriebe seien gefährdet. Welche Maßnahmen müssen von den zuständigen Einrichtungen, den Tier-haltern und Jägern getroffen werden, um das Eindringen der Seuche in das Oldenburger Münsterland abzuwehren? Was können Tierhalter zum Schutz ihrer Bestände unternehmen? Wie sind die Abläufe im Ernstfall und sind die zuständigen Stellen hinreichend ausgestattet? Welche wirtschaftlichen Auswirkungen sind für die viehdichte Region Oldenburger Münsterland im Falle eines Seucheneintritts zu erwarten?

Diese Fragen sollen auf Einladung des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland

                     am Dienstag, 10.10.2017 um 10:00 Uhr im Kreishaus Cloppenburg

von Risikoexperten beantwortet werden. Vertreter des Friedrich-Löffler-Institutes, des Nds. Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, des Veterinäramts Landkreis Cloppenburg sowie der Gesellschaft für Seuchenvorsorge (GESEVO), ebenfalls aus Cloppenburg, sind als Referenten geladen.

Das AEF möchte mit dieser Veranstaltung alle betreffenden Akteure dahingehend sensibilisieren, mit umfangreichen Maßnahmen zur Erhöhung der Biosicherheit dieses Risiko auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Eingeladen sind alle interessierten Tierhalter und Vertreter der Urproduktion. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldungen dazu nimmt die Geschäftsstelle des AEF per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

12.09.2017 - Tönnies stellt sich in Vechta dem Thema Überschussproduktion

IMG 0194 websiteGut 250 Zuhörer fanden sich auf Einladung von Uwe Bartels, dem Vorsitzenden des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland und Exminister, im Gasthaus Jansen in Vechta zusammen, um auf Clemens Tönnies, Deutschlands größten Fleischproduzenten, zu treffen. Unter Moderation von Dr. Ludger Schulze-Pals, Chefredakteur des Fachmagazins top agrar, stellte sich Tönnies den Fragen zur Exportstrategie seines Unternehmens. Unterstützt wurde diese Veranstaltung von den Volks- und Raiffeisenbanken.

In seinem Begrüßungsstatement berief sich Bartels auf die Verteilung der Exportzahlen. Demnach würden drei Viertel aller Agrar- und Ernährungsprodukte innerhalb der EU exportiert, weniger als ein Viertel gingen in die Schweiz, China und Saudi-Arabien. Besonders überraschend sei der Anteil an exportierten Waren in Entwicklungsländer; dieser liege lediglich bei 0,7 %. Hier klaffe eine große Kenntnislücke zu dem Vorwurf von weiten Teilen der Gesellschaft, dass der Export ohne Rücksicht auf kleinbäuerliche Strukturen in diesen Ländern stattfände. Bartels bescheinigte dem Export grundsätzlich eine hohe Bedeutung für Deutschland, insbesondere auch für die Veredlungsregion Oldenburger Münsterland; stellte aber als Bedingung deutlich den Nachhaltigkeits- und Tierwohlaspekt für den Export heraus. 

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28.08.2017 - Katalpultiert sich die deutsche Fleischwirtschaft aus dem Weltmarkt?

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Auf Einladung von Uwe Bartels, dem Vorsitzenden des Agrar –und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland (AEF), wird im Rahmen der nächsten AEF-Netzwerkveranstaltung Clemens Tönnies, Deutschlands größter Fleischproduzent, über die steigenden Standards in der deutschen Nutztierhaltung und deren Auswirkungen für die Fleischbranche auf dem Weltmarkt referieren. Der Chefredakteur der top agrar, Dr. Ludger Schulze-Pals wird diese Veranstaltung moderieren.

Fleischprodukte „Made in Germany“ genießen international einen sehr guten Ruf und stehen für hohe Qualität, Nachhaltigkeit und Tierschutz. Gleichwohl betrachten Teile der Gesellschaft den deutschen Fleischexport mit großer Skepsis. Wie kann es der Agrar- und Ernährungsbranche vor dem Hintergrund der zunehmenden Weltbevölkerung und des Klimawandels gelingen, weiterhin erfolgreich, verantwortungsbewusst und nachhaltig auf den Weltmärkten zu agieren? Diese Fragestellung möchte das AEF beleuchten und gemeinsam mit den Teilnehmern diskutieren. Dazu lädt das AEF seine Mitgliedsunternehmen, Freunde, Förderer und Branchenvertreter

am 12. September 2017 um 15:30 Uhr in das Gasthaus Jansen in Vechta,

ein. Unterstützt wird die Veranstaltung von den Volksbanken und Raiffeisenbanken.

Anmeldungen dazu nimmt die Geschäftsstelle des AEF telefonisch unter 04441.85389-10 (Ruth Overberg) oder per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.