Aktuelles

11.01.2018 - Tierhaltung der Zukunft!

Quelle: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

11.01.2017 Innovative Stallkonzepte für Huhn und Schwein

Gruppenfoto WebsiteDas Oldenburger Münsterland findet Antworten auf die Herausforderungen der modernen Tierhaltung.
Pressekonferenz am 11.01.2018 in der Nds. Landesvertretung in Berlin

Unter dem Titel „Innovative Haltungssysteme für Huhn und Schwein“ fand am 11.01.2018 die dritte von vier „AGRIVIZION-Pressekonferenzen“ in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin statt. Initiiert wurde diese Pressekonferenz von dem Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF) unter Vorsitz des ehemaligen nieder-sächsischen Landwirtschaftsministers Uwe Bartels.

Weiterlesen: 11.01.2017 Innovative Stallkonzepte für Huhn und Schwein

11.01.2018 3. Agrivizion-Pressekonferenz "Innovative Haltungssysteme für Huhn und Schwein aus dem Oldenburger Münsterland“

Agrivizion

    3. AGRIVIZION-Pressekonferenz

    „Innovative Stallkonzepte für Huhn und Schwein aus dem Oldenburger Münsterland“
    am Donnerstag, 11. Januar 2018 um 11:00 Uhr
    im Großen Saal der
    Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund,
    In den Ministergärten 10
    10117 Berlin

 

Die gesellschaftliche Sicht auf die moderne Tierhaltung hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Die gängigen Haltungssysteme sind in weiten Teilen nicht mit heutigen Ansprüchen an das Tierwohl und die Tiergesundheit vereinbar, mit negativen Assoziationen besetzt und werden öffentlich kritisch diskutiert.

Das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat eine umfassende und notwendige Diskussion um die Zukunft der Nutztierhaltung ausgelöst. Auch der Kompetenzkreis Tierwohl beim BMEL hat konkrete konsensuale Vorschläge zur Verbesserung der Nutztierhaltung vorgeschlagen und eine Nationale Nutztierstrategie gefordert. Die Politik auf Bundes- und Landesebene hat bisher nur unzureichende Antworten für deren Umsetzung sowie der Finanzierung der Mehrkosten der Tierhaltung gegeben und verlässliche Rahmendaten für den Stall der Zukunft vermieden.

Stalleinrichter haben die Initiative ergriffen und bieten den Tierhaltern innovative Lösungen für mehr Tierwohl und Tiergesundheit anzubieten. Doch um welche innovativen Ansätze handelt es sich im Einzelnen und welche Lösungen können schlüssige Antworten auf die Herausforderungen, die mit der modernen Tierhaltung einhergehen, liefern?

Diese Fragestellungen möchten wir im Rahmen der AGRIVIZION-Pressekonferenz des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland beleuchten und laden Sie, Pressevertreter der nationalen und der Fach-Presse, dazu herzlich ein. 

Weiterlesen: 11.01.2018 3. Agrivizion-Pressekonferenz "Innovative Haltungssysteme für Huhn und Schwein aus dem...

04.12.2017 - Digitalisierung auch für die Agrar- und Ernährungswirtschaft ein brennendes Thema

Konstituierende Sitzung des AEF-Expertenkreises im Hause Kotte

Foto AG Digitalisierung - KopieAuf Einladung des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland (AEF) mit Sitz in Vechta unter Vorsitz von Uwe Bartels kamen am 04.12.2017 Vertreter der Mitgliedsunternehmen und – institutionen zur ihrer konstituierenden Sitzung in Rieste zusammen. Der neu gegründete Expertenkreis will sich dem digitalen Transformationsprozess innerhalb der Agrar- und Ernährungswirtschaft stellen.

Die digitale Transformation ist ein zentraler Erfolgsfaktor nicht nur für das einzelne Unternehmen, sondern für die gesamte Wertschöpfungskette der Agrar- und Ernährungs-wirtschaft. „Gerade für den Erhalt der Wirtschaftskraft dieser Branche im Oldenburger Münsterland gilt es, den Prozess in die Landwirtschaft 4.0 pro-aktiv mitzugestalten und die Branche bei dem Sprung in die digitale Ära zu unterstützen“, so der AEF-Vorsitzende Bartels.

Traditionelle Unternehmen und gesamte Branchen würden durch gänzlich neue Konzepte und Ansätze hinterfragt. Hier müsse sich die Agrar- und Ernährungsbranche zum Teil neu erfinden, so der neu gewählte Sprecher des Expertenkreises, Dr. Henning Müller von der Firma Kotte. Doch welche Potentiale bietet die Digitalisierung und welche Risiken gilt es zu beachten? Welche operativen Prozesse lassen sich durch neue Technologien transformieren? Und was passiert mit den abgerufenen Daten und wem gehören sie?

Der Expertenkreis will sich künftig diesen Fragen widmen und gezielte Lösungen für die Branche aufbereiten.

16.11.2017 - Niedersächsische Kooperation vertieft fachübergreifende Zusammenarbeit für Innovationen und nachhaltige Entwicklungen

PM 154 2017-11-09 Akzeptanz und gute Ideen sind Grundlage fr zukunftsfhige Agrarwirtschaft neuAkzeptanz und gute Ideen sind Grundlage für zukunftsfähige Agrarwirtschaft 

Die Agrarwirtschaft in landwirtschaftlichen Intensivregionen muss in den kommenden Jahren einen großen Veränderungsdruck bewältigen. Das hat der Fachbeirat der „Kooperation zur Transformationswissenschaft für die agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“ gestern auf seiner jüngsten Sitzung in Vechta bekräftigt. Die teilnehmenden Fachleute sind sich darin einig, dass Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen und Wirtschaft bei der Lösung der anstehenden Aufgaben noch enger zusammenarbeiten müssen. Ebenso wichtig sei aber auch der Dialog mit der Bevölkerung. Gute Ideen für eine zukunftsfähige Agrarwirtschaft hätten es leichter, wenn sie eine breite Akzeptanz fänden. Dies könne nur mit einem übergreifenden Forschungsansatz erreicht werden, d.h. wenn Meinungen aber auch Wissen aller Akteure bereits bei der Entwicklung von Maßnahmen einbezogen werden. Der Fachbeiratsvorsitzende Professor Hans Schulte-Nölke, Universität Osnabrück, betonte, die Notwendigkeit, fachliche und institutionelle Grenzen zu überwinden. Er sagte: „Isolierte Fachdisziplinen können auf die drängenden Fragen zum Tierwohl, zum zukunftsfähigen Nährstoffmanagement oder zu neuen Gesamtansätzen für die Vereinbarkeit von Landwirtschaft und Umwelt immer nur Teilantworten geben. Wir bündeln in unserer Kooperation exzellente Forschung an niedersächsischen Universitäten und Hochschulen und erarbeiten daraus mit der regionalen Wirtschaft und der Zivilgesellschaft Lösungen für eine zukunftsfähige Agrarwirtschaft.“

An der „Kooperation zur Transformationswissenschaft für die agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“ beteiligt sind die Universität Göttingen, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, die Hochschule Osnabrück, die Universität Osnabrück sowie die Universität Vechta. Auf Seiten der Wirtschaft engagieren sich die Oldenburgische IHK, die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland e.V. und der Kleine Kreis e.V. Außerdem dabei sind der WWF Deutschland, der BUND Landesverband Niedersachsen sowie das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Kooperation wird jährlich mit 150.000 Euro finanziert. Die Mittel werden von Wissenschaft und Wirtschaft zu gleichen Teilen bereitgestellt.

Weiterlesen: 16.11.2017 - Niedersächsische Kooperation vertieft fachübergreifende Zusammenarbeit für...