Aktuelles

25.05.2018 - Zukunft der Landwirtschaft ist wissensbasiert

24 05 2018 StrategiekonferenzAm 24.05.2018 fand an der Universität Vechta die „Strategiekonferenz: Zukunft agrar Nordwest“ statt. Mehr als 220 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung diskutierten Ziele und Wege zu einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft im Nordwesten Niedersachsens. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie der Wandel zu einer akzeptierten, umweltverträglichen und wirtschaftlich erfolgreichen Landwirtschaft in Niedersachsen gelingen kann. Einigkeit herrschte darüber, dass diese Transformation bzw. die Weiterentwicklung nur gemeinschaftlich zu bewältigen sei. Nur wenn Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiteten, könnten neue Verfahren, Produkte und Geschäftsmodelle ihre volle Kraft entfalten. Wissenschaftliche Erkenntnisse, belastbare Fakten und Unternehmergeist spielten dabei eine große Rolle. Eingeladen zur Konferenz hatte der Verbund „Transformationswissenschaft agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“, ein Verbund aus niedersächsischen Hochschulen und Wirtschaftseinrichtungen.

Modellcharakter auch auf europäischer Ebene
In ihrer Eröffnungsrede hob Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast die Bedeutung des Verbundes „Transformationswissenschaft für die agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“ hervor. Der Zusammenschluss aus Hochschulen, Wirtschaftseinrichtungen und der Zivilgesellschaft sei wichtig, da er einen organisatorischen Rahmen für entscheidende Zukunftsfragen einer erfolgreichen Agrar- und Ernährungswirtschaft biete. Und dies sei weit über die niedersächsischen Landesgrenzen hinaus relevant, so die Ministerin. Sie plane, das Thema verstärkt auf europäischer Ebene einzuspeisen. Barbara Otte-Kinast: „Der Verbund kann Modellcharakter für andere Regionen Europas mit ähnlichen Herausforderungen entwickeln. Eine verstärkte Zusammenarbeit und ein Austausch mit diesen Regionen können zusammen einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und ressourcenschonende europäische Landwirtschaft leisten.“

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14.05.2018 - Einladung zur Strategiekonferenz „Zukunft agrar Nordwest“

Bild1 websiteAm 01.09.2017 wurde die Koordinierungsstelle „Transformationswissenschaften in der agrarischen Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“ unter Leitung von Frau Dr. Grabkowsky an der Universität Vechta neu eingerichtet. Das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland ist dabei ein unverzichtbarer Wirtschaftspartner dieser Einrichtung.

Wir laden Sie daher als Mitveranstalter ein zur Strategiekonfererenz und gleichzeitig Auftaktveranstaltung des Verbundes unter dem Titel

           „Zukunft agrar Nordwest“
           am Donnerstag, 24. Mai 2018 um 09:30 Uhr
           in die Aula der Universität Vechta, Driverstraße 18 in 49377 Vechta.

ein. Der Auftakt soll alle Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Verbänden zusammenholen und Synergien, Kompetenzen und Perspektiven aufzeigen. Hier gelangen Sie zu dem detaillierten Programm.

Neben der Niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast, hat der Verbund weitere hochkarätige Experten für interessante Transformations-Impulse gewinnen konnten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer. Bitte melden Sie sich bis zum 18. Mai 2018 unter www.transformationsforschung-agrar.de an.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

03.05.2018 - Bartels: Trauriges Ergebnis der Agrarministerkonferenz

UB kleinZutiefst unbefriedigend sei das Ergebnis der Agrarministerkonferenz in Münster zum staatlichen Tierwohllabel. Nach Jahren der Diskussion um die Notwendigkeit und die Konzeption eines staatlichen Tierwohllabels verbreite die Ministerrunde den Eindruck von Unklarheit und Unentschlossenheit. Währenddessen setze der Lebensmitteleinzelhandel, wie Lidl und Netto, mit ihrer Haltungskennzeichnung Fakten.

Aber auch bei den wichtigen Akteuren in der Branche gebe es erfreulicherweise ein klares Bekenntnis zu einer Haltungs- und Herkunftskennzeichnung. Der Deutsche Bauernverband (DBV), der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und die Interessengemeinschaft der Schweinehalter (ISN) sowie NGOs sprächen sich eindeutig für ein verbindliches staatliches Tierwohllabel aus. „Weshalb die Politik bei dem freiwilligen Tierwohllabel bleibt, ist mir angesichts der breiten Ablehnungsfront und deren überzeugender Argumente nicht nachvollziehbar“, so der Vorsitzende des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland, Uwe Bartels.

Das freiwillige Tierwohllabel sei nur ein weiteres Label in der Reihe vieler und führe zu einer weiteren Verdrängung von deutschen Fleischprodukten aus dem Bereich Großverbraucher/Gastronomie und ebenfalls zu einer Verdrängung aus dem Lebensmitteleinzelhandel. Dringend erforderlich sei ein für alle Vermarktungswege verpflichtendes Tierwohllabel. Ohne Verpflichtung würde der Großverbraucher- bzw. Restaurantmarkt - als nicht durch Kennzeichnung geprägten Absatzmarkt - für deutsche Fleischprodukte mit höherer Tierwohlqualität unerreichbar sein und mit ausländischen Produkten mit der Zeit bis zu 70% beliefert werden. Dies hätte entsprechende negative Auswirkungen für die deutschen Landwirte und Vermarkter.

Bartels erhofft sich einen raschen Kurswechsel weg von der Freiwilligkeit eines Tierwohllabels hin zu einer verbindlichen Haltungs- und Herkunftskennzeichnung. Einhergehend müsse eine Regelung beschlossen werden, die die finanziellen Mehrleistungen der Tierhalter vollständig und gesichert erstatte. Dies könne mit dem Instrument einer Fleischabgabe gesichert werden. Hierzu gebe es mittlerweile zunehmend mehr Zustimmung aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, so Bartels.

 

24.04.2018 - AEF-Mitglieder diskutieren über die neue Datenschutzregel

IMG 4550 websiteAm 25. Mai 2018 wird die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, für alle Unternehmen verbindlich. Mit welchen Konsequenzen die Umsetzung der Verordnung verbunden ist, darüber referierte am 24.04.2018 der Rechtsexperte Prof. Klaus Gennen von der Kanzlei LLR Legerlotz Laschet und Partner mbB aus Köln vor den Mitgliedsunternehmen des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland bei der Firma Bröring GmbH & Co. KG in Dinklage.

AEF-Vorsitzender und ehemaliger niedersächsischer Landwirtschaftsminister bezeichnete in seinem Eingangsstatement die Region Oldenburger Münsterland als das Kraftzentrum der Agrar- und Ernährungswirtschaft, das sowohl das Potenzial hat, den digitalen Transformations-prozess aktiv und gewinnbringend mitzugestalten, als auch in hohem Maße negativ davon betroffen zu sein. „Wir wollen die Möglichkeiten und Chancen, die sich durch die Digitalisierung für das gesamte Cluster ergeben, pro-aktiv mitgestalten und Handlungsempfehlungen erarbeiten“, so Bartels.

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17.04.2018 - Digitale Transformation und Datenhoheit im Fokus

Um das Schwerpunktthema „Digitale Transformation und Datenhoheit“ zu beleuchten, lädt das Agrar- und Ernährungsforum am 24. April 2018 um 16:00 Uhr seine Mitgliedsunternehmen, Förderer und Freunde sowie alle Interessierten zu seiner nächsten Netzwerkveranstaltung in den Alten Bahnhof der Fa. Bröring GmbH & Co. KG nach Dinklage ein.

Dabei wird Prof. Klaus Gennen von der Kanzlei LLR Legerlotz Laschet und Partner mbB, aus Köln über das Thema „Datenhoheit“ referieren und damit den Fragen nachgehen, wem die erhobenen und wertvollen Daten gehören, ob die Nutzer, die sie generieren, dafür entschädigt werden und wie es sich mit dem Datenschutz verhält.

Anmeldungen dazu nimmt die AEF-Geschäftsstelle unter 04441.85389-10 (Ruth Overberg) oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.